Hey Karschdi,
heute musste ich ganz viel an dich denken. Hatte keinen guten Tag. Obwohl ich nicht alleine war, habe ich mich sehr einsam gefühlt. Ich hätte dich so gern angerufen, mit dir stundenlang gequatscht, gelacht, mir deine Ratschläge angehört. Aber das geht nicht. Deine Nummern habe ich immernoch überall gespeichert. Ich schaffe es nicht, sie zu löschen. Blöd, oder? Deine Nachrichten lese ich immer wieder, hab mir alles abgespeichert, weil ich Angst habe, dass irgendwann alles weg ist. Und dann? Leider kann ich mit niemanden über dich sprechen. Den Mädchen tut es immernoch so weh. Sie blocken ab, damit keine Wunden aufgerissen werden. Jörg kann auch nicht reden. Ich möchte dich so gern wieder mit in unsere Mitte nehmen. Ich habe Angst zu vergessen. Ich möchte gern über dich sprechen, über die vielen Erlebnisse, aber es geht nicht. Du gehörst doch dazu! Du warst ein Großteil unseres Lebens! Ich kann doch nicht so tun, als hätte es dich nicht gegeben. Du wärst so stolz auf uns. Die Mädchen gehen ihren Weg. Sie halten an ihren Zielen fest und wir sind mal wieder in den Urlaub geflogen. Das war richtig schön. Du fehlst mir gerade so! Kann man sich überhaupt daran gewöhnen?